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Die Berühmtheit manches Zeitgenossen ist unmittelbar mit der Dummheit seiner Bewunderer verbunden. — Heiner Geißler

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Diesmal war es ein Festbeitrag eines Vorstandsmitgliedes der RWE Power AG, der den Greenpeace Lügendetektor ausschlagen ließ.
In dem Vortrag teilte Matthias Hartung den anwesenden Bergingenieuren mit, dass der Klimawandel ja evtl. doch nicht menschengemacht sei und daher die vielen Investitionen in Alternativen reine Geldverschwendung darstellen könnten.
Immerhin gab die Pressestelle von RWE an, dass der Vortrag „nicht zu ernst nehmen“ sei, doch schließlich habe „niemand den hundertprozentigen Beweis“ für den Zusammenhang erbracht. (Was vermutlich erst geht, wenn man nach der Katastrophe die Zusammenhänge erforscht.)
Solange also, biss es nicht hundertprozentig klar ist, dass die RWE mit ihren Kohlekraftwerken einer der Hauptverursacher des Klimawandels aus deutscher Sicht ist, versucht man sich – wie so oft – in schönfärberei man will schließlich vorRWEggehen. – In die Klimahölle?

Nach Jahren der Proteste hat sich die Bremische Bürgerschaft endlich dazu durchgerungen, die Primatenforschun in Bremen auslaufen zu lassen. Doch nun wollen IHK und unifreunde Bremen e.V., weil sie eine “Blamage für Bremen” befürchten (IHK-Magazin “Wirtschaft in Bremen, S. 9, Ausgabe 11/ 2008), die Primatenforschung wieder einführen lassen.
Der Druck der IHK, die als politischer Lobbyverein viel Gewicht hat, darf die Bürgerschaft nicht dazu bringen, den Beschluss rückgängig zu machen. Der Schutzt von Tieren muss vor der Gier vor Wirtschaft und Wissenschaft stehen!

Deshalb: Diese Woche protestieren und den Beteiligten den Meinung sagen:
IHK: service@handelskammer-bremen.de
Unifreunde: info@unifreun.de
Bürgerschaft: geschaeftsstelle@buergerschaft.bremen.de

Heute ein ganz aktueller Protest der Woche: Während der Castor rollt und von mutigen Demonstrantinnen und Demonstranten wider den Willen der Atomlobby verzögert wird, rufen wir dazu auf den Atomstrom auf anderen Wege den Garaus zu machen!

Zwei Schritte sind dazu notwendig. Der erste von beiden ist relativ bekannt, soll an dieser Stelle dennoch wiederholt werden: Wechselt euren Stromanbieter und kehrt e.on, RWE, Vattenfall und ENBW den Rücken! Gute Alternativen sind hier zum Beispiel die EWS Schönau, Naturstrom AG und Greenpeace Energy.

Der zweite Schritt ist weniger bekannt aber sogar noch wichtiger. Produziert selber grünen Strom. Nach Möglichkeit mehr als ihr selber benötigt. Denn nur so kann für alle Bürger der Strommix verbessert werden und ein entscheidender Beitrag zum Abschalten von Atom- und Kohlestromanlagen erreicht werden. Denn: Erneuerbare Energien haben Vorrang im Stromnetz – andere Betreiber müssen Ihre Leistung drosseln, wenn es erneuerbare Energie gibt.
Es gibt zahlreiche Projekte, mit denen dies möglich ist. Eine genossenschaftliche Investition ist z. B. mit der Genossenschaft Justa-Tero im Archiv.org möglich.

Jetzt aktiv werden und die Atomkraftwerke und Castoren überflüssig machen!

Das es an den Aktienmärkten nicht immer logisch abläuft, ist dem ein oder anderen vielleicht schon früher aufgefallen, wie sonst erklärt es sich, dass gerade bei steigenden Kursen bzw. hohen Preisen weitere Aktien gekauft werden. Nun ist es wissenschaftlich bewiesen: Börsenmakler haben Probleme mit dem logischen Denken. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Gießen.

Quelle: Franz Alt

Wie die FAZ berichtet behauptet eine Chemnitzer Studie, dass die Hartz IV und Sozialhilfesätze zu hoch seien und die Menschen statt mit den jetzigen Sätzen um 350 € schon mit 132 € ausreichend durch den Staat versorgt sind.
Von nur 68 € sollen sich dann einen ganzen Monat mit Lebensmitteln versorgen und 2 € bleiben für die Kommunikation – also eine Handykarte für 20 € im ganzen Jahr und dann noch genug Geld für zwei Grußkarten mit Porto…
Für Kultur reicht auch 1 € im Monat – die Empfänger der Leistungen können dann ca. zweimal jährlich ins Kino gehen.

Die Autoren behaupten damit, dass die derzeitigen Sätze, die – zu Recht – von Sozialverbänden als zu gering angesehen werden, um ein “soziokulturelle Existenzminimum” zu ermöglichen.

Wie kommen Wissenschaftler zu solchen Zahlen?
Wer rechnet so etwas aus?
Haben die Menschen, die so etwas schreiben, schon einmal versucht mit so wenig Geld zu leben???