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Der Mensch ist ein merkwürdiges Wesen. Er arbeitet immer härter für das Privileg, immer höhere Steuern zahlen zu dürfen. — George Mikes (Quelle: hanse-steuer.de)

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Al Gore und seine Klikaschutzanhänger haben auf einem Treffen in Amsterdam festgestellt, dass die Finanz- und Klimakrise durch das kurzfristige Profitdenken im heutigen Kapitalismus bedingt sind. Investoren seien nicht bereit zu investieren, wenn ein Projekt einen Anfangsverlust mit sich bringt. Dadurch wird der Blick auf die Zukunft verbaut.
Franz Alt sieht daher eine gute Gelegenheit bei der Geldanlage besonders über Zukunftsinvestitionen, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, nachzudenken.

Ein Grasswurzelprojekt im Bereich der erneuerbaren Energien ist die Genossenschaft Justa-Tero (Archiv.org), die zum Ziel hat möglichst viele dezentrale Energieanlagen zu betreiben.

Sicherlich ist die derzeitige Krise der Finanzmärkte ein Problem für die Weltwirtschaft insgesamt. Sicherlich ist es sinnvoll dagegen etwas zu unternehmen – besser noch dafür zu sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert und doch: Irgendetwas fehlt.
Ja, genau: Vor lauter Abschreibungen bei den Banken, Kursstürzen an der Börse und Turbulenzen auf den Währungsmärkten wurde ein weitere Opfer des bisherigen Wirtschaftens fast föllig vergessen: Das Klima!
Franz Alt fragt deshalb nach: “Wo bleibt der Rettungsplan für das Weltklima?”

Während die Forderungen von Politk und Umweltverbänden nach nachhaltigen Verhaltensänderungen größtenteils ungehört blieben, führte der Anstieg der Kraftstoffpreise zumindest zum Teil zu ökologisch sinnvollen Verhaltensänderungen. Wie Franz Alt berichtet hat das Statistische Bundesamt für das erste Halbjahr 2008 einen Rückgang von Neuwagenkäufen um 10 % und steigende Fahrgastzahlen im Fernverkehr von 2,9 % ermittelt. Auch im Nahverkehr sieg die ÖPNV-Nutzung an, allerdings nur um 0,9 %.
Mit Vernunft allein scheint also kein Weg aus dem zukunftsschädigendem Verhalten der Menschen machbar zu sein. Das Portemonnaie muss daher den Weg zu sinnvollen Entscheidungen leiten. Die einzige Möglichkeit dazu: Im Preis der Produkte müssen alle externen Kosten enthalten sein, so dass nicht die Gesellschaft die Lasten unökonomischen Verhaltens tragen muss!

Bisher wurde der Wasserverbrauch eines Durchschnittsdeutschen auf 121 Liter am Tag geschätzt. Das stimmt zwar, was die eigene Wasserrechnung betrifft, trifft aber nicht auf den Gesamtverbrauch des Konsums zu. Dazu kommt noch das “virtuelle Wasser”, d.h. das Wasser, was zur Erzeugung der gekauften Produkte eingesetzt wurde.
Wie Franz Alt berichtet, beträgt der Verbrauch so mehrere tausend Liter am Tag. Allein ein Frühstücksei trägt zu 135 Litern dazu bei – ein Burger sogar mit 2.400 Litern! Fazit: Deutschland importiert damit sogar Wasser, denn 2/3 des Wasserverbrauchs geht auf das Konto der Landwirtschaft.
Wer also Wasser sparen will, was dringend notwendig ist, um unser Verhalten nachhaltig zu machen, sollte nicht nur die eigene Wasserrechnung vor Augen haben, sondern auch beim Essen die Frage stellen, ob es wirklich der Burger sein muss…

Wie Franz Alt berichtet hat eine von Greenpeace und Global2000 veröffentlichte Studie aufgedeckt, dass 700 der Grenzwerte zu hoch sind. Insbesondere bei Kindern drohen akute und chronische Gesundheitsschäden.

Schade, dass hier wieder die wirtschaftlichen Interesse dem Schutz der Bevölkerung vorgehen.