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Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muss man Philosoph sein; es ist zu schwierig für einen Mathematiker. — Albert Einstein (Quelle: Hanse-Steuer.de)

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Während es den Atomkraftwerksbetreibern gelungen ist, durch Stillstandszeiten in den Kraftwerken die Schließung der Altanlagen bis nach die nächste Bundestagswahl zu verschieben, geht wieder eine Welle des Protestes durch’s Land. Denn: Die Castoren (die diesmal TN85 heißen und französischer Bauart sind) rollen wieder nach Gorleben. Der genaue Termin ist – wie immer – noch unbekannt. Dennoch am Samstag, den 8. November 2008, ruft ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien und Umweltschutzverbänden zu einer Demonstration nach Gorleben auf.
In dem kleinen Ort, wird wie in den Vorjahren eine friedliche Demonstration erwartet, die bereits genehmigt ist. Die Konflikte mit der Polizei werden dann wieder in den Tagen danach folgen, wenn der Castor rollt und Demonstrationen entlang der Strecke verboten werden.

Schluß mit dem Atomkraftirrsinn! Jetzt demonstrieren und zu erneuerbaren Energien wechseln!

Weitere Informationen zum Protest: www.gorleben2008.de

In Lüneburg sind in dieser Woche die Gleisanlagen mit Natodraht und der Beschriftung “Polizeiabsperrung” versehen worden. Die Vorbereitungen für den anstehenden Castor-Transport sind also im vollen Gange.
Wann der Castor tatsächlich kommt ist indes noch nicht klar.

Nach Berichten von attac und Welt hat das globalisierungskritische Netzwerk attac erfolgreich in der Frankfurter Börse demonstriert. Dabei wurde auch die Börsenanzeigetafel mit einem Banner verhängt, auf dem Stand: “Finanzmärkte entwaffnen! Mensch und Umwelt vor Shareholder-Value“.
Die Börse empfand die Aktion als weniger gelungen und erstattete Anzeige wg. Sachbeschädigung.
Attac fordert, besonders unter dem Hintergrund der derzeitigen Finanzmarktkrise, eine strengere Regulierung und Besteuerung der Kapitalmärkte.

Die Seite protestiert gegen die Zensur bei Google. Die meistbenutzte Suchmaschine hat, wie ein Blog berichtet, z.B. die Seite Youporn.com zensiert. Diese Zensur hält bis heute an, wer bei Google nach youporn sucht, findet zwar andere Seiten zu dem Thema, nicht aber die Sexdomain selbst. (Allerdings nur solange man auf der deutschen Google-Seite sucht…)
Vorschaubild

www.zensoogle.de

Der Verein Rettet den Regenwald ruft zu Protesten gegen die Firma Unilever auf. Der Hersteller von Rama, Sanella, Du Darfst, Langnese, Knorr und anderen Marken gefährdet mit seinen Aktivitäten den Tanoé-Sumpfwald, der eines der letzten Rückzugsgebiete einheimischer Tier- und Pflanzenarten darstellt.
Bedroht sind unter anderem drei Affenarten, für eine davon handelt es sich um das letzte Rückzugsgebiet überhaupt. Rettet den Regenwald stellt fest: “Falls Unilever die Zerstörung des Walds in der Elfenbeinküste fortsetzt, könnte dies das endgültige Aus dieser Unterart [Roter Stummelaffe] bedeuten.”
Machen Sie mit: Schreiben Sie eine Protestmail an Unilever.

Auch die “Abstimmung mit dem Einkaufswagen” ist als Druckmittel nicht von der Hand zu weisen. Problematisch ist dabei jedoch, dass Unilever ein ganzes Sammelsurium von Marken beherbergt, so dass es einige Aufmerksamkeit kostet, wirklich einmal eine Woche lang einen unilever-freien Einkaufswagen zu haben. Ein weitere Problem in diesem Zusammenhang: Auch die Mitbewerber, wie z.B. Nestlé haben einigen Dreck am Stecken. Als echte Alternative kommt wohl nur der Einkauf im Bioladen in Frage…

In unserer neuen Rubrik “Protest der Woche” stellen wir ab sofort einmal in der Woche eine Protestaktion einer Nicht-Regierungs-Organisation vor und fordern unsere Leser zur Mitwirkung auf. Wir hoffen, dass durch die dadurch gestiegene Aufmerksamkeit und Fokussierung auf einen Protest zur Zeit die Wirksamkeit der Aktionen steigt.

In dieser Woche geht es um die Befreiung von Greenpeace-Aktivisten, die in Japan einen Skandal um illegales Walfleisch aufgedeckt haben. Nachdem die Staatsanwaltschaft das Verfahren um die illegalen Fleischverkäufe einstellte, wurde das Greenpeace-Büro in Japan sowie die Wohnungen von zwei Aktivisten durchsucht. Die beiden Mitarbeiter sind seit mehr als 14 Tagen ohne Anklage in Haft. Neben Demonstrationen vor Botschaften und bei einer Feier der deutsch-japanischen Gesellschaft, ruft Greenpeace dazu auf Protestbriefe an den japanischen Premierminister zu schreiben.

Bitte beteiligt euch an der Protestaktion, um den weltweiten Druck der Bürgergesellschaft spürbar zu machen. Danke.

Greenpeace-Protestseite
Walschützer freilassen!