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Eine Reise von tausend Meilen beginn mit dem ersten Schritt. — Laozi

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Im April kündigte Bundesgesundsheitsminister Rösler (FDP) an, den Numerus Clausus für das Medizinstudium zu senken (Spiegel Online), um auch für ländliche Gegenden Mediziner zu gewinnen. In Schleswig-Holstein plant man stattdessen das Medizinstudium in Lübeck vollständig einzustellen (Die Welt). Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU) ließ sich auch nicht auf einen Sparvorschlag der Universität Lübeck ein, nach der die Zahl der Stellen reduziert werden sollte, da dies für die geplanten Einsparungen nicht ausreicht.

Und nun? Wollen die Politiker Bildung fördern und mehr Ärtzenachwuchs erhalten, wie in diversen Medien verbreitet? Oder wird das Geld dafür lieber eingespart? Hauptsache die Diätenerhöhung klappt wie jedes Jahr???

Wie Greenpeace enthüllte, werden in deutschen Supermärkten Importe von US-Süßigkeiten des Nahrungsmultis EDEKA, Perfetto und REWE. Die Schokoriegel enthalten gentechnisch veränderte Soja, beim Butterfinger sind zudem sechs verschiedene Maissorten, eine Kennzeichnung, die in Europa im Gegensatz zu den USA vorgeschrieben ist, fehlt auf den Packungen.

Daher unser Protestaufruf der Woche: Lass alle Nestlé-Marken im Regal liegen.
Du wirst sehen wie schwer das bei einem Schwergewicht wie Nestlé fällt, denn da gibt es eine ganze Reihe Marken, die einem dabei nicht unbedingt einfallen:
Nestlé – Das war klar.
Nescafe, Nestea, Nespresso und Nesquick – Da kann man drauf kommen. Und dann gibt es noch:
After Eight, Alete, Acqua Panna, Beba, Bärenmarke, Bübchen, Buitoni, Caro, Choco Crossies & Choclait Chips, Contrex, Engelfrost, Felix (Katzenfutter), Frische Brise, Fürst Bismark, Herta, KIT KAT, KlosterQuelle, LION, L’Oréal (>26%), Maggi, Mövenpick (Eis), NatureNes, Neuselters, NUTS, Perrier, Purina (Hundefutter) ROLO, San Pellegrino, Schöller (Eis), SMARTIES, Thomy, Vittel, Wagner (Pizza) (Quellen: Nestle.de, nestle-waters.de, de.wikipedia.org/wiki/Nestle)

Über einen Erfahrungsbericht über eure “Nahrungsumstellung für eine Woche” würden wir uns freuen…

Das Aktionsbündnis zur Rettung der Krankenhäuser ruft unter www.rettung-der-krankenhaeuser.de zum Protest gegen das Spar-Diktat der Politik auf!
In dieser Woche findet am Donnerstag, 25.09.2008, eine Demonstration in Berlin statt, bei der die Sorgen der Ärzte, Angestellten, Kommunen und Krankenhäuser zur Geltungs gebracht werden sollen. Ziel des Aktionsbündnisses ist es, die Kappung der Leistungen aufzuheben. Die Krankenhäuser wollen in Zukunft für jeden tatsächlich geleisteten Fall auch eine Vergütung erhalten.

Jetzt online protestieren: www.rettung-der-krankenhaeuser.de

Wie Franz Alt berichtet hat eine von Greenpeace und Global2000 veröffentlichte Studie aufgedeckt, dass 700 der Grenzwerte zu hoch sind. Insbesondere bei Kindern drohen akute und chronische Gesundheitsschäden.

Schade, dass hier wieder die wirtschaftlichen Interesse dem Schutz der Bevölkerung vorgehen.

Wie die Zeit berichtet haben sich Ärzte aus dem ostwestfälischen Bünde in einer Gemeinschaft zusammengeschlossen und ein eigenes Abrechnungssystem gestartet. Dadurch können sie nun statt über die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) direkt mit den Krankenkassen abrechnen.

Ein Modell der Zukunft, dass die komplizierten Verwaltungsstrukturen und teilweise mehr als fragwürdigen Budgetierungen der KVen vermeidet und den Ärzten mehr Freiheit für die Behandlung ihrer Patienten gibt.

Während es für Mineralwasser, dass für Säuglinge zugelassen ist, bereits einen Grenzwert von 2 Mikrogramm je Liter gibt, fehlt dieser für Mineralwasser oder Leitungswasser noch.

Wie das Greenpeace-Magazin berichtet, ist jedoch schon eine geringe Konzentration schädlich für die Niere. Zudem wird das Schwermetall, wie andere Schwermetalle auch, im Körper gespeichert.

Nun plant das Bundesgesundheitsministerium endlich einen Grenzwert, um die Bevölkerung vor den strahlenden und giftigen Altlasten der Atomlobby zu schützen, doch wann dieser kommt und wie hoch (bzw. niedrig) dieser sein wird, ist noch nicht bekannt. Bleibt zu hoffen, dass im Gesundheitsministerium die Interessen der Gesundheit überwiegen und nicht die der Atomlobbyisten…