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Ausführungsbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit denen man eine Erklärung erklärt. — Abraham Lincoln (Quelle: Hanse-Steuer.de)

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Nach Berichten von attac und Welt hat das globalisierungskritische Netzwerk attac erfolgreich in der Frankfurter Börse demonstriert. Dabei wurde auch die Börsenanzeigetafel mit einem Banner verhängt, auf dem Stand: “Finanzmärkte entwaffnen! Mensch und Umwelt vor Shareholder-Value“.
Die Börse empfand die Aktion als weniger gelungen und erstattete Anzeige wg. Sachbeschädigung.
Attac fordert, besonders unter dem Hintergrund der derzeitigen Finanzmarktkrise, eine strengere Regulierung und Besteuerung der Kapitalmärkte.

Sicherlich ist die derzeitige Krise der Finanzmärkte ein Problem für die Weltwirtschaft insgesamt. Sicherlich ist es sinnvoll dagegen etwas zu unternehmen – besser noch dafür zu sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert und doch: Irgendetwas fehlt.
Ja, genau: Vor lauter Abschreibungen bei den Banken, Kursstürzen an der Börse und Turbulenzen auf den Währungsmärkten wurde ein weitere Opfer des bisherigen Wirtschaftens fast föllig vergessen: Das Klima!
Franz Alt fragt deshalb nach: “Wo bleibt der Rettungsplan für das Weltklima?”

Im Frühjahr hieß es noch seitens der KfW, dass die Fördertätigkeiten nicht durch die Finanzkrise beeinträchtigt würden. Nun scheint es aber doch so zu sein. Wie der uNISPIEGEL berichtet, hat die KfW die Konditionen für Bildungskredite von 5,2 % Zinsen auf 7 % Zinsen erhöht. Die Konditionen erlauben der Bank eine Erhöhung um bis zu 9,2 %. Ob damit wirklich ein Studium ohne Sorge um die Finanzen möglich ist, darf bezweifelt werden!

Das die armerikanischen Konsumenten auf Pump leben ist seit langem bekannt. Das dies im Fall der Häuslebauer zu einer Immobilienblase mit anschließender Finanzkrise geführt hat ist seit Monaten täglich in den Nachrichten zu lesen. Nun berichtet die FAZ online, dass auch eine Krise bei den US-amerikanischen Kreditkartenschulden auftreten könnte. Diese betragen immerhin 950 Mrd. US$ und binnen Jahresfrist sind die Zahlungsausfälle um 48 % angestiegen. Und auch hier sind die Schulden über die Wertpapiermärkte an andere Investoren weiterveräußert worden, so dass evtl. eine neue Abschreibungswelle droht…

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nach eigenen Angaben die Konten ein Zahlungsmoratorium über die deutsche Niederlassung der Kaupthing Bank hf. angeordnet. Die Niederlassung Kaupthing Edge informiert auf Ihrer Website, dass Verfügungen über die Einlagen nicht möglich sind, da die isländische Finanzaufsicht die Situation der Kaupthing Bank analysieren wolle. Das Moratorium der BaFin ist wiederrum eine Folge dieses Schrittes.
Wann die Bank die Konten der deutschen Kunden wieder freigeben darf ist noch nicht bekannt.

Dieses Angebot der ehemaligen Justa-Tero eG informiert über die Möglichkeiten der Geldanlage in Genossenschaften. Nicht nur in Zeiten stark schwankender Aktienmärkte und ungewünschter Überraschungen bei auch für konservativ befundenen Anlagen (z.B. in Geldmarktfonds oder Anleihen), bieteten Genossenschaften eine echte Anlage zur Geldanlage. Die Seite ist nicht mehr verfügbat.
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Leider werden Genossenschaften bereits in Schule, Ausbildung und Studium kaum erwähnt. Am Bankschalter erst Recht nicht, denn für Anlagen in Genossenschaften erhalten Banken keine Provision.
Auf dieser Seite erhalten Genossenschaften die Möglichkeiten sich der Öffentlichkeit darzustellen. Für Interessenten bietet die Seite so eine Übersicht zum Thema Genossenschaft im Allgemeinen und zur Geldanlage in Genossenschaften im Besonderen.
Die Seite ist nicht mehr verfügbar und auch nicht bei archive.org enthalten.

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Seit Jahren war klar, dass es so mit der us-amerikanischen Wirtschaft nicht weitergehen kann. Mit der Notenpresse im Keller wurde der Konsum angekurbelt, Verbraucher und Staat leben auf Pump. Im Gegensatz zu anderen Staaten wird der Kredit jedoch meist im Ausland aufgenommen, z.B. bei China – einem der Hauptlieferanten der Welt, der auch den Hauptkonsumenten der Welt, die USA, kräftig beliefert hat.
Die Chinesen halten weltweit die größten Dollarbestände in Ihrer Notenbank und damit den Kurs ihrer Währung künstlich gering. Natürlich liegt das Geld nicht bar herum, sondern ist investiert – in den USA. So vermutet die FTP das die Chinesen ca. 1/10-tel der Papiere von Fannie Mae und Freddie Mac hält. Grund genug für die Amerikaner es sich nicht mit den Chinesen zu verscherzen. Eine falsche Geste von deren Notenbankchef und der Dollar befindet sich in freiem Fall.

Im Handelsblatt warnt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) vor den zunehmenden Aktientipps im Posteingang. Meist seien diese Papiere weniger Wert als das Papier, auf dem sie (aus-)gedruckt sind.
Nach Angaben des Sicherheitssoftwareanbieters Symantec sollen ca. 1/3 aller SPAM-Nachrichten aus Aktienempfehlungen bestehen. Es gilt wie immer bei den eMails – traue keiner Nachricht, deren Absender du nicht kennst.

Im Interview mit dem Stern spricht Börse-Guru George Soros von einer Superblase, die sich auf den Märkten seit 1980, dem Beginn des Marktfundamentalismus, bildete. Er sagt für die USA eine tiefgreifende Rezession voraus, die unter anderem auch dadurch bedingt ist, dass der Dollar als Weltreservewährung durch den Euro Konkurrenz bekommen hat.

Kommentar:
Seit Jahren ist klar, dass die USA nicht dauerhaft Geld drucken und der Welt anbieten können, wenn gleichzeitig die eigene Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Import zurückgeht. Die weltweite Verschuldungskrise der USA, mit verursacht durch die Dollarbindung bei allen wichtigen Rohstoffen, die in der Vergangenheit eine Finanzierung der us-amerikanischen Wirtschaft ermöglichte wird dieser nun zum Verhängnis. Fraglich ist, wie der Rest der Welt damit umgehen wird, wenn die USA in eine Rezession stürzen. Immerhin sind die USA durch ihre immense Nachfrage der Motor der Weltkonjunktur gewesen. Der Motor hat sich heißgelaufen, weil die Wartungszeiten nicht eingehalten wurden…

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