Wintersonne oder Atomstrom?
written by Deutschland-Portal on Nov 17, 2010
Die Welt moniert die Unregelmäßigkeiten der Stromerzeugung durch die erneuerbaren Energieen Wind und Sonne und freut sich, dass es noch Atom und Kohlestrom gibt…
Kommentar
Der Artikel liest sich, als ob der Autor direkt von der Kohle- und Atomstromlobby bezahlt wurde. Das die derzeitige Netzsituation nicht zukunftsfähig ist, dürfte jedem klar sein. Dass Atomenergie wg. der schlechten Regelbarkeit keine Ergänzug zu den erneuerbaren Energien darstellen kann ebenfalls.
Im Winter scheint weniger Sonne – und nun? Dem Autor fällt nichts besseres ein, als auf den erneuerbaren Energien rumzuhacken, weil sie eine “Schönwettertechnologie” sind. Tatsächlich fehlt es in unseren Stromnetzen an Speicherkapazitäten und flexiblen (Bio-)Gaskraftwerken, um die Schwankungen der Stromproduktion durch Fotovoltaik und Windkraft auszugleichen. Wenn die Gaskraftwerke dann – sinnvoller Weise auch – für Wärmeerzeugung genutzt werden können die Mindermengen an Solarstrom auch über die Gaskraftwerke ausgeglichen werden, die ja sowieso wg. der notwendigen Heizenergie mehr laufen müssen. Denn leider funktioniert die Sonne dann weder zur Stromerzeugung, noch zur (Außen-)Wärmeerzeugung…

