Das ist wieder einmal typisch: Nachdem die Atomlobby einerseits den Vorwurf erhebt, Solarstrom sei zu teuer, wollen die Betreiber der Atomkraftwerke sich nicht an den durch ihre Stromproduktion entstandenen Folgekosten beteiligen.
Unnötig zu erwähnen, dass Atomkraftwerke nicht ausreichend haftpflichtversichert sind – das ist schließlich ein alter Hut! Doch auch an den Lagerkosten der radioaktiven Abfälle der Kraftwerke möchten sich die Betreiber nicht beteiligen, wie das Greenpeace-Magazin berichtet.
Während die Betreiber beteuern einer Beteiligung nicht zuzustimmen, weil nur 20% des Abfalls überhaupt von Ihnen stammen, hat Greenpeace in einer Studie festgestellt, dass es sich statt dessen um 70% der Abfälle handelt.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass auch die Forschungsausgaben, die der Staat für Atomkraft getätigt hat, den Kraftwerksbetreibern indirekt zugute kamen, kommt man wahrscheinlich auf annähernd 100% der Abfälle.
Und was nützt uns diese Erkenntnis? Wie wäre es mit einem Ausschalten der Atomkraftwerke: Beziehen Sie erneuerbaren Strom oder besser noch – produzieren Sie ihn selbst. Das geht schon mit kleinen Beträgen, z. B. ab 300 € bei www.justa-tero.org im Internetarchiv.

