Oktober 2008
Monthly Archive
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Okt 31, 2008
Al Gore und seine Klikaschutzanhänger haben auf einem Treffen in Amsterdam festgestellt, dass die Finanz- und Klimakrise durch das kurzfristige Profitdenken im heutigen Kapitalismus bedingt sind. Investoren seien nicht bereit zu investieren, wenn ein Projekt einen Anfangsverlust mit sich bringt. Dadurch wird der Blick auf die Zukunft verbaut.
Franz Alt sieht daher eine gute Gelegenheit bei der Geldanlage besonders über Zukunftsinvestitionen, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, nachzudenken.
Ein Grasswurzelprojekt im Bereich der erneuerbaren Energien ist die Genossenschaft Justa-Tero (Archiv.org), die zum Ziel hat möglichst viele dezentrale Energieanlagen zu betreiben.
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Okt 29, 2008
Nach Berichten von attac und Welt hat das globalisierungskritische Netzwerk attac erfolgreich in der Frankfurter Börse demonstriert. Dabei wurde auch die Börsenanzeigetafel mit einem Banner verhängt, auf dem Stand: “Finanzmärkte entwaffnen! Mensch und Umwelt vor Shareholder-Value“.
Die Börse empfand die Aktion als weniger gelungen und erstattete Anzeige wg. Sachbeschädigung.
Attac fordert, besonders unter dem Hintergrund der derzeitigen Finanzmarktkrise, eine strengere Regulierung und Besteuerung der Kapitalmärkte.
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Okt 28, 2008
Sicherlich ist die derzeitige Krise der Finanzmärkte ein Problem für die Weltwirtschaft insgesamt. Sicherlich ist es sinnvoll dagegen etwas zu unternehmen – besser noch dafür zu sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert und doch: Irgendetwas fehlt.
Ja, genau: Vor lauter Abschreibungen bei den Banken, Kursstürzen an der Börse und Turbulenzen auf den Währungsmärkten wurde ein weitere Opfer des bisherigen Wirtschaftens fast föllig vergessen: Das Klima!
Franz Alt fragt deshalb nach: “Wo bleibt der Rettungsplan für das Weltklima?”
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Okt 27, 2008
Schlimm genug, dass Holzfirmen wie Samling und Interhill im Regenwald Holz einschlagen, doch auf Borneo gehen die Probleme noch weiter. Neben dem Entziehen der Lebensgrundlage der Ureinwohner durch den Holzeinschlag werden diese auch durch Gewalt eingeschüchter, sexuell belästigt und sogar vergewaltigt.
www.regenwald.org berichtet, dass die Regierung Malysias und die örtlichen Polizeibehörden bisher nichts unternommen haben, um die Ureinwohner und besonders die Frauen und Mädchen vor den Übergriffen zu schützen.
Bitte machen Sie mit und protestieren Sie bei der malyischen Regierung!
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Okt 26, 2008
Wie das Greenpeace-Magazin berichtet haben Forscher des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung herausgefunden, dass der Klimawandel wesentlich schneller voranschreitet, als bisher angenommen. Die Forscher erwarten in diesem Jahrhundert nunmehr einen Meeresspiegelansteig von einem Meter, während der Weltklimabericht (IPCC) noch maximal 59 Zentmeter erwartete.
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Okt 23, 2008
Im Frühjahr hieß es noch seitens der KfW, dass die Fördertätigkeiten nicht durch die Finanzkrise beeinträchtigt würden. Nun scheint es aber doch so zu sein. Wie der uNISPIEGEL berichtet, hat die KfW die Konditionen für Bildungskredite von 5,2 % Zinsen auf 7 % Zinsen erhöht. Die Konditionen erlauben der Bank eine Erhöhung um bis zu 9,2 %. Ob damit wirklich ein Studium ohne Sorge um die Finanzen möglich ist, darf bezweifelt werden!
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Okt 22, 2008
Das die armerikanischen Konsumenten auf Pump leben ist seit langem bekannt. Das dies im Fall der Häuslebauer zu einer Immobilienblase mit anschließender Finanzkrise geführt hat ist seit Monaten täglich in den Nachrichten zu lesen. Nun berichtet die FAZ online, dass auch eine Krise bei den US-amerikanischen Kreditkartenschulden auftreten könnte. Diese betragen immerhin 950 Mrd. US$ und binnen Jahresfrist sind die Zahlungsausfälle um 48 % angestiegen. Und auch hier sind die Schulden über die Wertpapiermärkte an andere Investoren weiterveräußert worden, so dass evtl. eine neue Abschreibungswelle droht…
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Okt 20, 2008
Nach der verlorenen Bayern-Wahl herrscht in der CSU Stillstand. Und bereits bisher galt: Während sich CDU und SPD auf ein Reformpaket einigen konnten, stellt sich die CSU stur. Damit droht der Erbschaftsteuer das gleiche Schicksal, wie vor Jahren der Vermögensteuer. Es gibt zwar noch ein Vermögensteuergesetzt, die Steuer darf aber wegen ihrer Verfassungswidrigkeit nicht mehr erhoben werden, weil die Politik sich nicht auf eine Reform einigen konnte.
Zwar wird das den ein oder anderen Bürger freuen, doch Fakt bleibt: Bisher mussten nur solche Erben zahlen, die Werte über 205.000 € (Wert für Kinder) geerbt haben. Otto-Normalbürger blieb daher unbelastet von der Steuer und profitierte durch diese Staatseinnahmen. Sollte nun auch diese Reform scheitern, würde die zweite Steuer, die vor allem Wohlhabende belastet zur Staatsfinanzierung wegfallen und andere Steuern müssten erhöht oder die Leistungen des Staates erneut gesenkt werden.
So oder so: Verlierer sind die kleinen Bürger, die diese Steuern sowieso nicht zahlen mussten.
Also: Jetzt protestieren! Z.B bei der CDU / CSU Bundestagsfraktion oder der CSU Parteizentrale.
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Okt 19, 2008
| Beim Greenpeace-Fischratgeber erfährt man, welchen Fisch man noch essen darf. Viele Fischbestände sind heutzutage heillos überfischt, einige Arten vom Aussterben bedroht. Jeder kann helfen das zu verhindern!
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www.greenpeace.de – Fischratgeber
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Okt 17, 2008
Wie Germanwatch im KlimaKompakt Nr. 60 berichtet, wurden britische Greenpeace-Aktivisten, die den Schornstein des Kraftwerks Kingsnorth (e.on) mit einer Parole beschrifteten, von einem britischen Gericht freigesprochen. Grund für den Freispruch war die Annahme, dass die Aktion einer „lawful excuse“ (gesetzmäßige Rechtfertigung) zugrunde liegt. Denn den Betreibern des Kraftwerks und auch der britischen Regierung, die durch den Spruch angesprochen wurde, ist die schädliche Wirkung der CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken seit Jahren bekannt, ohne das dagegen etwas unternommen wurde.
James Hansen, Direktor des NASA Goddard Institute of Space Studies, war für die Gerichtsverhandlung am Strafgerichtshof von Maidstone in Kent als Zeuge geladen und sagte unter anderem folgendes aus: “Die Erkenntnis, dass keine Maßnahmen ergriffen wurden, um Leben und Besitz der gegenwärtigen und der kommenden Generationen zu schützen, spielten unzweifelhaft eine Rolle in der Entscheidung der Angeklagten zu handeln, wie sie gehandelt haben.“
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