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Heute geht es einem Menschen besser.
Morgen geht es seiner Familie besser.
Übermorgen geht es seinem ganzen Dorf besser.
In einigen Jahren geht es seinem Land besser.
Einges Tages geht es der Welt besser.

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September 2008


RWE ist Stammgast beim Klimalügendetektor des Greenpeace-Magazins. Diesmal mit dem Titel “RWE: Vorweg gehen im Schildkrötentempo”.
Gemeint ist die Kampagne der RWE, bei der die Firma sich durch den Neubau einer “Windfarm” als Retter der Galappagosinseln hinstellt.

Nur: Der Investitionsanteil der RWE zu dem Projekt liegt unter ferner liefen und erreicht nicht einmal 1,5% des jährlichen Werbebudgets, mit dem (unter anderem) auf dieses Projekt hingewiesen wird.
Unabhängig von der Anzeigenkampagne zeigt sich: RWE prahlt zwar mit ökologischen Vorteilen und versucht damit das Weglaufen der Kunden zu unabhängigen Ökostromanbietern zu verhindern. Tatsächlich bleibt es aber oft beim Prahlen – wirklicher Einsatz für nachhaltige Energie sieht anders aus!

Rettet den Regenwald ruft zur Protestaktion in dieser Woche auf: Das US-amerikanische Bergbauunternehmen Newmont plant – Mitten im Ghanesischen Waldschutzreservat Ajenua Bepo – die Errichtung einer Goldmine. Wurde der Antrag Mitte 2006 zunächst zurückgezogen, liegt er seit Beginn dieses Jahres wieder auf dem Tisch.
Durch Bestechungsgelder wurden zahlreiche Bürgermeister offensichtlich dazu gebracht, nicht mehr gegen das Projekt zu stimmen. Kritik von Nichtregierungsorganisationen wird seitens der Regierung bisher ignoriert. Adressat der Protestaktion ist der Direktor der ghanesischen Umweltschutzbehörde, der durch die weltweiten Proteste auch für die Proteste im eigenen Land sensibilisiert werden soll.

Mitmachen und hier protestieren!

Ob Sie wollen oder nicht, die Kernenergie verfolgt Sie so lange, bis auch Sie anderen Parolen glauben. Z.B. bei Zeit.de: Zeit.de
Wenn Sie den Link dann tatsächlich folgen, weil er zunächst nicht wie eine Werbung der Atomlobby, sondern vielmehr wie ein Forum zu Energiefragen, dann sind Sie in der Parolenfalle gelandet.
Hier wird Ihnen dann per Gehirnwäsche klargemacht, dass wir ohne Atomkraft nicht leben können.
kernenergie.de

Das Aktionsbündnis zur Rettung der Krankenhäuser ruft unter www.rettung-der-krankenhaeuser.de zum Protest gegen das Spar-Diktat der Politik auf!
In dieser Woche findet am Donnerstag, 25.09.2008, eine Demonstration in Berlin statt, bei der die Sorgen der Ärzte, Angestellten, Kommunen und Krankenhäuser zur Geltungs gebracht werden sollen. Ziel des Aktionsbündnisses ist es, die Kappung der Leistungen aufzuheben. Die Krankenhäuser wollen in Zukunft für jeden tatsächlich geleisteten Fall auch eine Vergütung erhalten.

Jetzt online protestieren: www.rettung-der-krankenhaeuser.de

Gab es vor einigen Jahren schon einmal einen “Staat” auf einer verlassenen Ölplattform, der dann einen ganzen Serverpark hostete, könnte man heute einen neuen Staat auf einer Müllinsel aufrufen. Diese befindet sich vor der amerikanischen Küste und hat ungefähr den Durchmesser von Mitteleuropa.
Ein Platz für “Utopia”? Wahrscheinlich eher nicht. Denn welcher Utopist möchte schon auf dem Müll der heutigen Zivilisation leben.

Wie das Greenpeace-Magazin berichtet blamieren sich Daimler und die als Greenwasher allseits bekannte RWE diesmal gemeinsam mit einer Klimalüge.

Das Projekt “e-mobility Berlin”, das beide Firmen als “klimafreundlich” und “Beitrag zum Umweltschutz” anpreisen geht, nach Berechnungen von Greenpeace, nach hinten los. Verbraucht ein derzeitiger smart-Diesel bereits 88 Gramm CO2 je Kilometer, sind es – beim Strommix von RWE von 2007 – stolze 113 Gramm!

Folge: Wer umweltfreundlich mit einem Elektroauto fahren will und nicht nur eine Verlagerung der Emissionen anstrebt, sollte zu Ökostrom greifen!

Durch eine Panne im Pentagon wurde bekannt, dass in Deutschland (genauer in Büchel, Rheinland-Pfalz) 20 Atomsprengköpfe unter miserablen Sicherheitsbedingungen lagern. Hier unterschreiben

Bis zu 80% der Emissionen – zum Stand des Jahres 1990 – müssen eingespart werden, um einen weiteren Anstieg der Treibhausgase und damit der Temperaturen zu verhindern. Doch leider hat es auch 36 Jahre nachdem Dennis Meadows über “Die Grenzen des Wachstums” schrieb und Jahre nach dem Kyoto-Protokoll noch keine nennenswerten Maßnahmen seitens der Poltik gegeben.
Wie Franz Alt berichtet könnte das lange Abwarten letzlich zu unkalkulierbaren Gegenmaßnahmen, wie der Düngung der Meere mit Eisen führen, deren Risiken noch nicht absehbar sind. Diese müssten dann, nach den Aussagen britischer Forscher, in Kauf genommen werden, um die schlimmeren Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern.
Problematisch ist, dass nach wie vor die Kipppunkte des Klimas unbekannt sind. Forscher wurden in diesem Jahr von dem starken Rückgang des arktischen Eises überrascht – damit hatten sie erst zwischen 2040 und 2060 gerechnet.

Das Portal www.unendlich-viel-energie.de bietet eine Broschüre (PDF) an, in der die gängigen Vorurteile gegen Erneuerbare Energien entkräftet werden.
Statt “Wir können uns die Erneuerbaren
Energien nicht leisten.” heißt es dort korrekt “wir können nicht auf sie verzichten”, denn alle anderen Energieformen sind endlich und tragen zun Klimawandel bei.

Wie Franz Alt berichtet hat der WWF den Ostsee-Anrainern in Bezug auf Ihre Maßnahmen zum Schutzt der gefährdeten Ostsee die Note “mangelhaft” ausgestellt.
Jedes Jahr werden in die Ostsee Nährstoffe aus der Landwirtschaft im Umfang von 1.000.000 Tonnen eingeleitet, die Folge: Algenblüte und Sauerstoffmangel. Auf ca. 42.000 m², ungefähr der Fläche Dänemarks, ist der Meeresboden dauerhaft ohne Sauerstoff. Tiere können in diesen Regionen nicht überleben.
Die Ostsse ist von Einleitungen besonders betroffen, da sie keinen großen Zugang zu den Meeren hat, so dass es zu getrennten Wasserschichten kommt, die nur selten durchmischt werden.

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