Wie die Kaupthing Edge mitteilt, werden in den nächsten Wochen die ersten 20.000 Kunden, die Ihre Formulare zur Auszahlung bereits eingesandt haben, ihr Geld zurück erhalten. Die Zahlungen erfolgen “aus Sicherheitsgründen” zeitversetzt.
Die übrigen 14.000 Kunden werden nach Eingang ihrer Formulare ebenfalls berücksichtigt. Welche Bank mit den Zahlungen beauftragt wurde blieb das Geheimnis der Kaupthing Edge.

Die Website www.ausdenaugenausdemsinn.de macht auf die Problematik der Endlagerung von CO2 aufmerksam. Die Atomkonzerne möchten hier, wie bereits beim Atommüll, die Haftung für evtl. Risiken auf den Staat übertragen. Dagegen kann man auf der Website protestieren und sich über die Hintergründe informieren.

Die Kampange erklärt die Systematik, mit der die Energiekonzerne die Haftungsfreistellung fordern mit einem Video.

Die Bundeszentrale für politische Bildung startet heute den Wahl-o-Mat zur Europawahl. Es werden sicherlich nicht Esperanto als Sprache für die europäische Zusammenarbeit oder für die Piratenpartei Deutschlands entscheidet, die beide wahrscheinlich nicht ins Europaparlament einziehen werden.

Wie die Kauphting Edge auf Ihrer Website berichtet sollen Sparer der deutschen Niederlassung der isländischen Kaupthing Bank im Laufe des Monats Post aus Island erhalten. Darin werden die Daten zur Auszahlung abgestimmt.
Die Einlagen der Sparer gelten dabei als bevorrechtigte Ansprüche und werden zu 100 % erstattet. Zinsen wird es vermutlich weder für 2008 noch für 2009 geben da diese nicht als bevorrechtigt gelten.

Unserer Auffassung nach völlig zu Unrecht wurden die Sparer der Bank, denen Zinsen von über 5 % für Tagesgeld angeboten wurden wie Finanzjongleure beschimpft. Dies wird um so deutlicher, wenn man dem die Renditeerwartung von Bankchef Ackermann gegenüberstellt: 25 %. Bei der Kaupthing wollten Sparer wohl vor allem ein finanzielles Polster zur Seite legen, das in der Krise bei Fonds nicht gut aufgehoben war. So ergibt die Auswertung des Betroffenenforums das ca. 85% der Anleger unter der Grenze für die Einlagensicherung von ca. 21.000 € lagen. Finanzhaie sehen anders aus.

Auf YOUTUBE wurde von der Seite Thisisreality.org ein Werbespot für “saubere Kohle” eingebracht. Dieser zeigt eindrucksvoll “wie sauber” die Kohle - trotz des ganzen Greenwashings der Kohlelobby wirklich ist…

Weg von Kohlestrom? www.Wechseln-zu-Ökostrom.de

Im Juni steht die Europawahl vor der Tür. Zögerlich sind in den letzten Tagen die ersten Plakate aufgetaucht aber so richtige Wahlkampfstimmung kommt nicht auf.
Wie die Zeit berichtet werden vermutlich nur 40% der Bundesbürger wählen gehen. Für alle Nicht-Bayern gibt es einen besonderes “Schmankerl” für eine hohe Wahlbeteiligung. Je mehr Menschen Wählen gehen, um so wahrscheinlicher ist ein Scheitern der CSU an der 5%-Klausel, da die CSU in Bayern weiterhin um Ihre absolute Mehrheit fürchten muss.

Noch in der Woche des Moratoriums warb die KaupthingEdge “als eine der führenden Banken Europas” mit ganzseitigen Anzeigen für Ihre guten Zinsen von 5,65% mit dem Claim “Zinsen auf hohen Niveau. Vertrauen auf lange Sicht.” Das Vertrauen der Kleinanleger - auch auf die europäische Einlagensicherung - wurde bitter enttäuscht.
Seit mehr als einem halben Jahr warten die Sparer der KaupthingEdge in Deutschland nun auf eine Zugriffsmöglichkeit auf ihre Guthaben. Das Portal vorgeworfen, Auszahlungen an die Kunden zu blockieren. Ursächlich dafür scheint der Umstand, dass 20% der Kundengelder durch die DZ-Bank “beschlagnahmt wurden”. In diesem Zusammenhang kritisierte der Verbraucherzentralen Bundesverband (vzbv) das vorgehen von Bank und Behörden, das zu Lasten der Anleger gehe.
Am Mittwoch isländische Regierung gestern überraschend mitteilte, will die deutsche Niederlassung der KaupthingBank die Einlagen der deutschen Kunden noch diesen Monat zu 100% erstatten. Man bedauert, dass der Prozess wegen verschiedener Komplikationen länger gedauert hat, als bislang geplant.
Die Kunden der Bank sollen in Kürze Post erhalten, in der die Rückzahlungsmodalitäten angekündigt werden - auf den Zinsforderungen werden sie vermutlich sitzen bleiben.

Auf den Seiten des Kundenforums findet sich eine deutsche Übersetzung der Mitteilung.

Wie wir bereits am 11. Oktober 2008 und 21. November 2008 berichteten, wurde über die deutsche Niederlassung (Kauphting Edge) der islandischen Kaupthing Bank wurde am 09. Oktober 2008 ein Zahlungsmoratorium durch die deutsche Finanzaufsicht über die Kauthing Edge verhängt.
Auch in anderen europäischen Staaten, in denen die Bank aktiv war, kam es zu ähnlichen Schritten. Dort hatten jedoch die Anleger einen entscheidenden Vorteil: Die Staaten (z. B. Österreich und Finnland) sorgten durch Staatskredite an Island dafür, dass die privaten Anleger ausgezahlt werden konnten. Auf eine Vergleichbare Lösung wartet man in Deutschland leider noch vergeblich. Ein entsprechender Aufruf des Verbraucherzentralen Bundesverbandes verpuffte ungehört.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) verweit in Ihrem FAQ an das Bundesfinanzministerium und zurück. Viel neues erfährt man dort nicht. Immerhin soll die Bank - vermutlich bis Ende April - eine erste Tranche von 80% der Anlegergelder zurückzahlen und plane wohl eine Auszahlung von 100%. Bis wann diese Summen tatsächlich ausgezahlt werden steht noch in den Sternen. Die Seite der BAFin deutet auf gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen der deutschen Seite, Kaupthing und der isländischen Regierung hin.
Auch die “letzten Nachrichten” der Kaupthing Edge, stammt die letzte Nachricht nunmehr vom 12. März 2009 und zeigt immerhin ein Gefühl des bedauerns für die “harte Geduldsprobe” auf die man seine Kunden gestellt hat. Allerdings können die Kunden nicht damit rechnen Antwortschreiben von der Bank oder der isländischen Einlagensicherung zu erhalten. Man schreibt dort von Plänen zur Auszahlung, die wegen ihrer Kompliziertheit (und der dummen Presse?) nicht veröffentlicht werden. Und gibt zu bedenken, dass die Kunden “mit welcher Maßnahme auch immer, den Vorgang der Rückzahlung nicht beschleunigen können.”
Zwischenzeitlich versuchen einzelne Geschädigte, die sich in einem Forum zusammengeschlossen haben durch Kontakte zu Ministern und Bundestagsabgeordneten versucht auf der politischen Ebene Hilfe zu erhalten. Die Berichte über Gespräche unter anderem mit Finanzminister Steinbrück zeigen aktuell und Hautnah die Lage. Von deutscher Seite scheint bereits einiges unternommen worden zu sein, um die Auszahlung durch Darlehen zu ermöglichen, diese wurden bisher jedoch nicht angenommen.
Vorerst bleibt den Geschädigten daher wohl nur die Devise “abwarten und Tee trinken” übrig.

Diesmal war es ein Festbeitrag eines Vorstandsmitgliedes der RWE Power AG, der den Greenpeace Lügendetektor ausschlagen ließ.
In dem Vortrag teilte Matthias Hartung den anwesenden Bergingenieuren mit, dass der Klimawandel ja evtl. doch nicht menschengemacht sei und daher die vielen Investitionen in Alternativen reine Geldverschwendung darstellen könnten.
Immerhin gab die Pressestelle von RWE an, dass der Vortrag „nicht zu ernst nehmen“ sei, doch schließlich habe „niemand den hundertprozentigen Beweis“ für den Zusammenhang erbracht. (Was vermutlich erst geht, wenn man nach der Katastrophe die Zusammenhänge erforscht.)
Solange also, biss es nicht hundertprozentig klar ist, dass die RWE mit ihren Kohlekraftwerken einer der Hauptverursacher des Klimawandels aus deutscher Sicht ist, versucht man sich - wie so oft - in schönfärberei man will schließlich vorRWEggehen. - In die Klimahölle?

Campac! ruft dazu auf Frau Landwirtschaftsministerin Aigner per Online-Protest zu bitten, den Anbau von genmanipuliertem Mais zu stoppen. Wie Campact! angibt, haben bereits 50.600 BürgerInnen von Landwirtschaftsministerin Aigner gefordert: “Verhindern Sie den Anbau von Gen-Mais!”

Zum Hintergrund:
Die genmanipulierten Pflanzen auf den Feldern einiger Landwirte führen zu Mehrkosten in allen übrigen landwirtschaftlich genutzten Flächen, die durch die Überwachung von Verunreinigungen anfallen. Neben den Kosten für die Prüfung der Lebensmittel kommt es darüber hinaus auch zu zusätzlichen Kosten für die Vernichtung von Lebensmitteln, bei denen Verunreinigungen festgestellt werden. So musste im letzten Jahr unter anderem Honig als Sondermüll vernichtet werden, wie die taz berichtete.

Jetzt mitmachen und genmanipulierte Pflanzen verhinden!

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